West Coast Swing

And now something completely different! West Coast Swing, unsere Neuentdeckung… die inzwischen schon gar nicht mehr so neu ist.

Wie wir West Coast Swing kennengelernt haben, könnt Ihr in der Rubrik Über uns lesen.

West Coast Swing wird – wie L.A.-Style Salsa – auf der Linie zu einer riesigen Bandbreite von unterschiedlicher Musik getanzt. Rock, Pop, Blues, Disco und natürlich auch Swing. Obwohl der Tanz mit anderen Swingformen wie z.B. Lindy Hop und Boogie-Woogie verwandt ist, ist er durch seine weniger verspielte, mehr lässige Ausstrahlung doch eine ganz andere Stilrichtung. Während die meisten Swing-Tänze durch ihre fröhliche, leichtfüßige „bouncy“ Art geprägt sind, zeichnet sich der West Coast Swing durch erdige Bewegungen und einem „Rollen über die Füße“ aus. Durch das Tanzen auf der Linie (im sogenannten „Slot“) ist es sogar möglich, einige Salsa-Elemente mit einfließen zu lassen.

Der West-Coast-Swing gibt neben dem Führen und Folgen auch einen bemerkenswert großen Raum für Improvisation der Musik sowohl für den Mann als auch für die Frau. Die Bewegungen sind weich und flüssig und der Tanz strahlt eine gewisse Ruhe aus.

In Deutschland und Europa ist der Tanz noch nicht allzu weit verbreitet – aber wir arbeiten daran 😉 .  In den USA und Canada hingegen, gibt es eine riesige Szene, viele Veranstaltungen und vor allem auch Wettbewerbe. Diese sogenannten „Jack ’n’ Jills“ zeichnen sich dadurch aus, dass die Männer (Jacks – leader) und Frauen (Jills – follower) einander als Tanzpartner zugelost werden. Zusammen tanzen sie dann auf einem zufällig gewählten Song und begeistern das Publikum mit ihrer Improvisationskunst.

Auch hier gibt es natürlich die einstudierten Choreographien, die einen in ihren Bann ziehen. Jedoch auch und gerade der Social Dance lässt einen manchmal mit offenem Mund darüber staunen, wohin das Leading und Following mit all seiner Improvisation führen kann.

Hier mal ein Beispiel für eine großartige Choreographie mit Jason Colacino and Katie Boyle: