Cha-Cha-Cha

Auch die wahre Herkunft des Cha-Cha-Cha ist ungewiss. Unstrittig ist, dass auch er sich aus dem Danzón Ende der 40er, Anfang der 50er Jahre entwickelte. Sein typischer Rhythmus mit dem „Cha Cha Cha-Geräusch“ verleitet Tänzer geradezu, an dieser Stelle den berühmten Wechselschritt zu machen.

Auch Cha-Cha-Cha gibt es in verschiedenen Stilrichtungen. Cha-Cha-Cha von Salsatänzern getanzt unterscheidet sich von der Art, wie er in den klassischen Tanzschulen unterrichtet wird.

Während er in den Tanzschulen häufig „auf der 1“ unterrichtet wird und auch die Form des Schrittmusters ein wenig anders aussieht, tanzen ihn die Salsatänzer im NY-Stil „auf der 2“. Der Tanz ruft danach, „auf der 2“ getanzt zu werden, weil nur auf diese Art, das Cha Cha Cha-Geräusch, das in jedem der Lieder – mal deutlicher, mal weniger deutlich – zum Vorschein kommt, mit den Schritten in Einklang gebracht werden kann.

Cha-Cha-Cha im NY-Stil wird auch auf der Linie getanzt und es lassen sich die meisten Figuren, die man in der Salsa tanzen kann, problemlos übertragen.

Auf vielen Salsa Partys wird zur Abwechslung zu den ganzen Salsa Liedern neben Merengue, Bachata und anderem auch der ein oder andere Cha-Cha-Cha gespielt. Genau das Richtige, um mal das Tempo rauszunehmen und sich auf die Eleganz und die Leichtigkeit des Tanzens zurück zu besinnen.

Weil NY-Style-Cha-Cha-Cha „auf der 2“ getanzt wird, ist es auch genau das Richtige, um sich mal an das Gefühl, das „auf der 2“ so mit sich bringt, heranzutasten. Wer schon ein wenig NY-Style-Cha-Cha-Cha tanzen kann, dem fällt das Neulernen von Salsa „auf der 2“ ein wenig leichter.

Du weißt nicht, was „auf der 1“ und „auf der 2“ bedeutet? Macht nichts – lies einfach hier nach.